Donnerstag, 09. September 2010 07:39

Zahl der Umweltschadenfälle 2009 bleibt stabil

Freitag, 02. Juli 2010
eing.

Vom AFU bearbeitete Schadenfälle nach Gruppen im Jahr 2009.  (Foto: pd.)

St. Gallen. – Zu den häufigsten Ursachen für Schädigungen der Umwelt gehören nach wie vor der leichtsinnige Umgang mit Gülle, Heizöl und Dieselöl, aber auch Transport- und Verkehrsunfälle. Meistens führen die fehlerhafte Bedienung von Anlagen oder mangelndes Gefahrenbewusstsein dazu, dass ein Bach, das Grundwasser oder der Boden verschmutzt werden. Die Zahl der Fälle ist gegenüber 2008 leicht angestiegen.

Schlimme Folgen sind möglich
Im vergangenen Jahr gab es keine einzelnen Ereignisse, die Aufsehen erregten. Doch auch kleine Schadenfälle können die Umwelt schädigen. Eine Gewässerverschmutzung kann den gesamten Fischbestand im betroffenen Gewässer vernichten.
In den letzten 20 Jahren waren Gewässerverschmutzungen, beispielsweise durch Gülle und Abwasser, die häufigste Ursache für Fischsterben.

Anstrengungen der Einsatzkräfte
Wenn bei Schadenfällen die negativen Folgen für die Umwelt klein bleiben, ist dies meistens den lokalen Einsatzkräften zu verdanken. Dank der richtigen Ausrüstung und ihres grossen Wissens können sie rasch und gezielt eingreifen. Der Pikettdienst des Amtes für Umwelt und Energie entscheidet vor Ort zusammen mit Feuerwehr, Polizei und Gemeinde, welche Massnahmen getroffen werden müssen, damit die Umwelt möglichst wenig geschädigt wird. Oft gilt es auch, nach Schadenfällen Sanierungen auszulösen und zu begleiten.
Die Anstrengungen für Information und Prävention im Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen und beim Bau von Anlagen lohnen sich und müssen fortgesetzt werden. Der Schadendienstbericht des Jahres 2009 ist auch unter www.umwelt.sg.ch/home/Themen/wasser/Vollzug_Gemeinden/gewaesserschutzpolizei.html abrufbar.

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