Rebsteins Frauen werden A-klassig – mit von links hinten Sabrina Sieber, Barbara Schmitter, Andrea Schmidheiny, Katrin Lüchinger sowie dem Trainerduo Heinz Herrsche und Bernhard Wirth; vorne Nicole Winterberg, Patricia Viveros, Manuela Wirth und Carmen Weder. Ebenfalls stand Ramona Büchler im Team. (Foto: Cas)
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Faustball. – Die Rheininslerinnen nützten ihre Favoritenrolle in Wollerau. Nach dem Sieg in der Qualifikation liessen sie am Sonntag in Wollerau weder Kleinhüningen im Halbfinal noch Dietikon im Final der Aufstiegsrunde eine Chance. Beide Partien beendeten die Frauen des SVD mit klaren Dreisatzerfolgen. So wird Diepoldsau im Frauenfaustball sowohl im kommenden Sommer auf dem Feld als dann auch in der Hallenmeisterschaft im Winter in der NLB vertreten sein.
Spekulation aufgegangen Den Sprung nach ganz oben in die Nationalliga A schaffte das Frauenteam des TV Rebstein. Und die Oberrheintalerinnen rutschten nicht nur wegen dem Nachrückungsrecht nach. Sie boten einen begeisternden Kampf, der sie in der Aufstiegsrunde nur hauchdünn am ersten Platz hinderte. Dabei spielte das Kalkül von Trainer Bernhard Wirth mit. Er führte am letzten Spieltag der Qualifikation im Januar sein Team mit einem Teilerfolg sicher mit dem vierten Platz in die Aufstiegsrunde, jedoch nicht auf den durchaus noch möglichen dritten Rang. So hatte Rebstein im Halbfinal gegen den Qualisieger Jona II anzutreten, der den Rheintalerinnen von der Spielanlage her wesentlich einfacher zu bezwingen schien als das Embracher Reserveteam.
Rebstein A-klassig Und exakt so verliefen auch die entscheidenden Partien am Sonntag in Embrach. Im besten Spiel der Wintersaison bezwang Rebstein im Halbfinal Jona II mit 3:1. Mit einer geschlossen starken Leistung legte der TVR zwei Sätze vor. Knapp und erst in der Verlängerung ging der dritte Abschnitt an Jona.
«Doch im vierten Satz machten meine Girls den Sack zu», schwärmte Wirth. Denn mit diesem Sieg stand der Aufstieg für Rebstein bereits fest. Der Finalgegner Embrach II konnte nicht aufsteigen, da der Verein bereits in der NLA vertreten ist.
Super Kampf Der Siegeswille bei den Aufsteigerinnen liess deshalb aber keinesfalls nach. Mit dem Heimteam wartete im Final nun die unbequemste Mannschaft auf sie. Der TVR war immer an den Zürcherinnen dran und es entstand ein richtiger Abnützungskampf. Trainer Wirth versuchte zusammen mit seinem Kollegen Heinz Herrsche mit Auswechslungen und Rochaden alles, um den Spielerinnen zu helfen.
Doch es reichte nicht ganz zum angestrebten Finalsieg. Rebstein zog wohl in den Sätzen immer wieder nach. Aber im alles entscheidenden Durchgang fehlte das nötige Glück und die Kräfte liessen nach. So führte Embrach II schon beim Wechsel mit 6:4 und zogen zum Schlussresultat von 11:8 durch. Der Freude im Lager des TV Rebstein tat dies aber keinen Abbruch. Alle freuten sich mit berechtigtem Stolz an der hervorragenden Leistung, die den Aufstieg unter die acht stärksten Frauenteams der Schweizer ermöglichte.
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